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Die Gesimat GmbH wurde 1998 von 3 Physikochemikern gegründet. Geschäftsführer sind die Gründer Dr. Alexander Kraft und Dr. Matthias Rottmann. Unser früherer dritter Partner Dr. Karl-Heinz Heckner
ist 2006 aus Altersgründen aus dem Unternehmen ausgeschieden. Unser Geschäftsziel, Entwicklung Produktion und Vertrieb einer schaltbaren Verglasung auf Basis der Elektrochromie, haben wir von Anfang an
kontinuierlich verfolgt. Seit der Gründung ist die Firma im Innovationspark Wuhlheide in Berlin-Köpenick ansässig.
In anfangs bescheidenen Räumlichkeiten bestehend aus Labor und Büro in einem ehemaligen Garage-/Lagerbereich wurden Literaturstudium und Vorentwicklungen für Elektrochrome Systeme durchgeführt.
Im Jahr 2000 haben wir erweiterte Räumlichkeiten im Haus 116 bezogen und dort die Basisentwicklung für unser heute patentiertes elektrochromes Verbundglas durchgeführt. Neben der eigentlichen Auswahl
des elektrochromen Systems waren es grundlegende Entwicklungen zu den Herstellungsverfahren. Dabei gelang es uns, strategisch wichtige Kooperationspartner für die PVB-Folienentwicklung wie
HT Troplast/Trosifol und Clariant zu gewinnen. In dieser Zeit wurden wichtige eigene und gemeinsame Patentanmeldungen getätigt.
Im Jahr 2003 haben wir im Innovationspark Wuhlheide ca. 500qm der leer stehenden Osthalle des Hauses 201 in Büro, Labor und Technikumbereich ausgebaut und diese dann 2004 bezogen. Wir konnten damit
die technischen Voraussetzungen schaffen, die Entwicklungen auf eine Glasgröße bis 1qm zu übertragen.
Nach Entwickung der Prozesse zur homogenen Beschichtung von Glassubstraten bis zu dieser Größe mit elektrochromen Schichten wurden elektrochrome Verbundscheiben für
Demonstrations- und Testzwecke bis 1qm hergestellt. Anfänglich konnten wir auf die Laminiertechnik unseres Entwicklungspartners Trosifol/Troisdorf zurückgreifen. In 2007 konnten wir uns eine erste
eigene Laminiertechnik für Glasscheiben bis 1qm anschaffen und die entsprechenden Prozesse dazu entwickeln. Fassadenanwendungen waren mit der begrenzten Scheibengröße und der geringen Kapazität einer
manuellen Herstellungstechnik nicht realisierbar, so daß wir nach einer Finanzierung suchten, diese Technologie auf eine industrielle Fertigungsstufe zu überführen.
2009 gelang uns der Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung zum Aufbau einer Pilotlinie für die Herstellung elektrochromer Verbundscheiben bis 2,5qm Größe.
2010 erfolgte die Anmietung und der Ausbau der gesamten Osthalle des Hauses 201 zuzüglich Nebenräumen. Wir verfägen seitdem über 980qm vollklimatisierte Produktionsfläche, 160qm davon als Reinraum für
Scheibenbeschichtung und Verbundscheibenmontage, sowie ca. 250qm Nebenräume für entsprechende Medienversorgungen.
Bis Ende 2011 erfolgte der Aufbau einer Pilotlinie zur Herstellung elektrochromer Verbundscheiben bis 2,5qm mit einer projektierten Fertigungskapazität von 15.000qm Scheibenfläche pro Jahr. Neben der
entsprechenden Technik für Scheiben-logistik wie 4x4m Wareneingang mit Anfahrrampe und Scherenhubtisch, Krananlagen für innerbetriebliche Scheibentransport, sowie Anlagen für Scheibenzuschnitt und
Scheibenreinigung verfügen wir über eine vollautomatische Beschichtungsanlage zur elektrochemischen Abscheidung von dünnen Funktionsschichten auf leitfähigen Glassubstraten.
Für die Herstellung der elektrochromen Verbundscheiben aus beschichteten Einzelscheiben und ionenleitender PVB-Folie haben wir eine entsprechende Verbundtechnik, bestehend aus Vorlamminator
und Heißluftautoklav angeschafft, installiert und in Betrieb genommen.
Wir sind damit in der Lage, elektrochrome Verbundscheiben bis zur Größe von 2,5qm zu fertigen und zu liefern. Außerdem produzieren und liefern wir neben elektrochromen auch thermochrome,
elektrotrope und elektrotherme Gläser.
Wir bieten damit das umfangreichste Sortiment von schaltbaren Gläsern am deutschen Glasmarkt an.
Firmensitz der Gesimat GmbH
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